Ein Hund hat viele gute Eigenschaften. Er ist treu und sucht menschliche Nähe. Er ist liebenswert und immer für einen da. Der Hund kann zum besten Freud werden und andere Menschen sogar ersetzen. Hunde sind verspielt, besonders wenn sie noch klein sind, und brauchen daher viel Zuwendung. Wenn man die notwendige Zeit für einen Hund nicht aufbringen kann, weil etwa der Beruf zu stressig und zeitaufwändig ist, dann sollte man auf die Anschaffung eines Hundes verzichten. Mit einem Hund muss man sich tatsächlich beschäftigen. Das ist nicht wie bei kleineren Haustieren oder Stofftieren, denen man keine oder nur kaum Zeit widmen muss. So ein Leben mit einem Hund kann aufregend und spaßig sein. Man kann so einiges erleben und einen Teil seines Lebens nur zu gern mit einem Hund teilen. Der Spaß endet dann, wenn der Hund einen anderen beißt oder etwas zerstört, das einem nicht gehört. Für diese Fälle gibt es eine Hundehaftpflicht. Sie soll vor Ansprüchen auf Schadenersatz schützen. Jeder Hundebesitzer sollte sich Gedanken machen, ob so eine Versicherung nicht sinnvoll wäre. Zudem sollte man auch darüber nachdenken, wir man solche Fälle schon von Anfang an vermeiden kann. In einer Hundeschule zum Beispiel können der Hund und der Besitzer den richtigen Umgang miteinander lernen.
Hund als menschlicher Ersatz
Kann denn ein Hund tatsächlich jegliche Nähe zu anderen Menschen ersetzen? Und ist das gesund? Eigentlich müsste man beide Fragen mit einem “Nein” beantworten. Denn es ist so, dass ein Mensch erst dann zu der Person wird, die er ist, wenn er mit anderen Personen agiert. Die Kommunikation und das Leben mit anderen führen zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Man lernt sich selbst besser kennen, entwickelt und fördert seine Fähigkeiten und so kommt man sich Stück für Stück selbst näher. Erst die Interaktion mit anderen trägt dazu bei, sich selbst besser zu verstehen und sich zu entwickeln. Daher ist der Hund zwar ein tolles Haustier, aber totaler menschlicher Ersatz sollte er auf keinen Fall sein.
