Wintermäntelchen

Sie gibt es in allen Farben und Größen.

Manchmal erfüllen sie sogar einen guten Zweck, nämlich dann, wenn es dem Hund im Winter wirklich zu kalt ist. Dazu muss man aber sagen, dass es den wenigsten Hunden wirklich zu kalt ist. Wenn sie frieren bewegen sie sich halt mehr.

Unser Hund kommt aus Spanien, hat ein relativ langes Fell ohne Unterwolle. Leider sind die einzelnen Haare sehr fein und verfilzen auch recht schnell, so dass wir ihm kein wirklich langes Fell stehen lassen können.  Ein weiterer Nachteil der langen Haare ist auch, dass sich darin oft Schnee verfängt und er dann wie ein kleiner Weihnachtsbaum aussieht, mit den ganzen Eiskugeln darin.

Aus einer Laune heraus hat er dieses Jahr einen selbst gestrickten Pulli bekommen. Dieser wurde aus Resten gefertigt und an seine Körperform angepasst (er hat eine “lange” Brust). Ich muss sagen, es ist ein Unterschied im Verhalten festzustellen.

Er bleibt öfter stehen um ausgiebig zu schnuppern, er rennt nicht mehr im Eiltempo rum und er genießt längere Spaziergänge mehr. Auch wenn er mal kurz warten muss ist es kein Problem.

Wir hatten ja den Pulli hauptsächlich für die Zeit um den März herm gedacht, wenn sein Fell dringend wieder getrimmt werden muss, da er wieder so stark verfilzt und es ihm mit den kurzen Haaren wirklich zu kalt ist. Doch leistet der Pulli auch bei diesen momentanen niedrigen Temperaturen gute Dienste. Vor allem ist er schnell waschbar, was beim Hund doch nicht so leicht geht.

So haben Hundepullis und Mäntelchen wirklich einen Sinn und Zweck, doch hört dieser auf, wenn wir bei den Modeaccessoirs angelangt sind, Ein Hund braucht kein Röckchen oder eine Lederjacke. Auch habe ich bereits einen Bademantel gesehen. Diese Dinge gehen höchstens zu Fasching, wenn der Hund dabei mit macht und Spaß daran hat. Doch im normalen Alltag haben diese Dinge in meinen Augen nichts zu suchen, denn ein Hund ist und bleibt ein Tier, welches normalerweise keine Kleidung braucht und diese nicht gewohnt ist. Im Gegenteil. Oft hindert ihn die Kleidung am natürlichen Verhalten, wie etwa beim Wälzen oder schlimmer noch bei einer Bewegung.

Noch ein paar Tipps zum Schluss:

Die Winterkleidung – wenn nötig sollte:

  1. dem Hund passen  – also anprobieren!
  2. weich und geschmeidig sein und den Hund weder eingengen noch behindern.
  3. bei Rüden sollte das Hinterteil und der Bauch zum Markierverhalten frei bleiben.
  4. das An- und Ausziehen sollte leicht un unkompliziert erfolgen
  5. Die Leine muss noch weiterhin befestigt werden können

Leave a Reply

  

  

  

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>