Es sollte für Hundebesitzer bzw. Gassigänger normal sein, die Hinterlassenschaften des Hundes auch zu verräumen. Nicht umsonst haben viele Gemeinden diese netten Hundetoiletten aufgestellt, in denen Tüten bereitstehen. Diese kann sich jeder ziehen und einstecken.
Dies sollte aus folgenden Gründen wirklich selbstverständlich sein:
- Niemand tritt gerne in Hundekot – wenn ein Hund auf einen Weg kotet, möchte ich als Hundebesitzer auch nicht reinsteigen. Besonders doof wäre es, wenn der Kot noch von meinem eigenen Hund stammen würde.
- Hundekot stinkt. – In unserer Stadt gibt es einen Bereich, wo sich viele Hunde aufhalten. Dieser Bereich ist ca. 3 km lang und es herrscht kein Autoverkehr dort. Die Hunde dürfen die ganze Strecke ohne Leine laufen. – Im Sommer richt es leider oft nach Kot, da es immer wieder Hundebesitzer gibt, die den Kot nicht verräumen. Das ist sehr schade, denn dieser Bereich dient nicht nur Hunden als Auslauf, sondern allen anderen Anwohnern als Naherholungsgebiet mit Grillplätzen, vielen Schulkindern als Schulweg etc.
- Hundekot kann gefährlich sein - Wenn Hundekot auf Grünwiesen versehentlich ins Grünfutter bei Kühen, Schafen etc gelangt, können diese Tiere krank werden, da sie einfach nicht die Abwehrstoffe gegen Bakterien, Pilze und sonstige Schädlinge haben, die einem Fleischfresser wie dem Hund nichts ausmachen.
Das Argument, dass Katzen, Enten etc. ja auch überall hinkoten dürfen, kann leider nicht so stehen bleiben. Zum einen sind die Hinterlassenschaften von Katzen, Enten etc. erheblich kleiner (ich wundere mich immer, was unser Hund alles im Bauch hat) und zum Anderen, sind Enten Wildtiere und Katzen meistens alleine unterwegs. Hier ist kein verantwortungsvoller Besitzer zur Stelle.
Es ist genau der Punkt: Verantwortungsvolle Besitzer
Das sind die Leute, die auf ein gutes Miteinander achten und Rücksicht auf andere nehmen können. Denn dann kann auch erwartet werden, dass die Umwelt etwas Rücksicht auch die eigenen Belange wie die Hund nimmt. So darf ein Hund auch mal Bellen oder frei laufen – allerdings nur dort, wo das Miteinander stimmt.
