Schon bekannt, dass die typische Pudelfrisur nicht nur modische Aspekte hat, sondern einen Zweck erfüllt.?
Pudel mussten oft ins Wasser, auch wenn es kalt war. Damit sie sich nicht so leicht an den Nieren erkälten wurde das Fell am Hinterleib immer sehr kurz gehalten, damit sie dort recht schnell trocken wurden und somit eine Nierenentzündung möglichst vermieden wurde. Andererseits war es auch an Land relativ frisch und die Lunge wurde mit dem warmen Fell an der Brust geschützt.
Auch heute werden die Hunde oft getrimmt und frisiert. Oft aus modischen Aspekten, aber auch oft mit Hintergedanken.
So werden im Sommer vielen Hunden die Haare gekürzt, da es ihnen sonst oft viel zu warm ist. Sie können ja ihren Pelzmantel nicht so einfach ausziehen, wollen sich aber trotzdem bewegen. Und im Gegensatz zu der Katze sind sie auf diese Zeiten angewiesen, wenn ihre Menschen mit ihnen rausgehen. Katzen dürfen gerade in den Sommermonaten auch nachts raus, wenn es schon ein wenig kühler ist.
Im Winter empfiehlt es sich auch oft, die Haare an den Pfoten etwas zu trimmen, damit sich der Schnee dort nicht so verfängt und der Hund im Winter besser laufen kann.
Auch Hunde, deren Haare sehr schnell verfilzen müssen regelmäßig getrimmt werden, damit die Haut wieder Luft zum atmen bekommt und sich keine Krankheitserreger oder Parasiten dort einnisten können. Leider lassen sich oft gerade die Hunde mit leicht verfilzenden Fell sehr ungern kämmen, da es meistens ziehmlich ziept. Hier würde eine weiche Babybürste oder ein weicher Striegel helfen, doch kommen diese beiden Hilfsmittel bei langhaarigen Rassen nicht auf die Haut. Da hilft oft nur ein neuer Haarschnitt.
Doch Hundefriseure sind nicht so leicht zu finden. Hier ist oft ein Blick ins Branchenbuch nötig, oder man bekommt Empfehlungen vom Tierarzt oder anderen Hundebesitzern. Auch selbst schneiden ist nicht schwer. Geeignete Geräte findet man in einem Herstellerverzeichnis . Maschinen für Menschen sind leider nicht geeignet.
